Special
Babyhautpflege
Babyhaut braucht Schutz
Die richtige, milde Hautpflege ist speziell auf die Besonderheiten
der Babyhaut abgestimmt und bietet so den bestmöglichen Schutz.
Da Babyhaut dünner und durchlässiger als Erwachsenenhaut ist,
reagiert sie viel schneller auf mögliche Schadstoffe. Um allergischen
Reaktionen und Hautirritationen vorzubeugen, sollten Sie bei
der Hautpflege besonders auf die Inhaltsstoffe von Wasch- und
Pflegeprodukten achten. Ideal sind Pflegeserien, die weitestgehend
auf Farb- und Konservierungsstoffe oder Parfüme verzichten.
Richtige Hautpflege
Um ein Austrocknen zu verhindern und die Wasserbindungsfähigkeit
der Babyhaut zu erhöhen, sollten Sie unbedingt auf die ausreichende
Zufuhr von Fett und Feuchtigkeit achten. Cremes und Pflegelotionen,
die auf Basis von pflanzlichen Ölen hergestellt sind, eignen
sich besonders zur Pflege trockener und empfindlicher Haut.
Anders als paraffinölhaltige Produkte verbleiben sie nicht auf
der Hautoberfläche, sondern ziehen in die Haut ein. Auf diese
Weise wird die Haut mit essenziellen Fettsäuren versorgt, die
die Barrierefunktion der Haut verbessern.
Pflegeempfehlungen für die Basispflege

Milde Hautreinigung
Den meisten Babys bereitet das Baden im warmen Wasser bei Temperaturen
zwischen 35 und 37 Grad großes Vergnügen und Wohlbehagen. Doch
auch wenn es noch so viel Spaß macht: Babys müssen nicht jeden
Tag gebadet werden. Unter hygienischen Gesichtspunkten reichen
ein bis zwei Mal wöchentliches Baden und ansonsten tägliches
Reinigen mit einem weichen, feuchten Waschlappen vollkommen
aus. Jeder Waschvorgang entzieht der ohnehin schon fettarmen
Babyhaut zusätzlich Fett und Feuchtigkeitsfaktoren. Damit die
Haut nicht auslaugt, sollte das Bad nicht länger als fünf bis
sieben Minuten dauern. Nehmen Sie Badezusätze und Babywaschlotionen,
die besonders milde, seifenfreie Waschsubstanzen enthalten.
Geeignet sind rückfettende Pflegeprodukte, die den Feuchtigkeitsverlust
schon während des Badens ausgleichen können und den Säureschutzmantel
der Haut schonen.
Trocknen Sie nach dem Baden und Waschen die Haut vorsichtig,
aber gut ab. Selbst wenn Sie rückfettende Waschsubstanzen verwenden,
sollte auf das anschließende Eincremen nicht verzichtet werden.
Pflegelotionen und Öle helfen der Haut, sich zu regenerieren,
und schützen vor dem Austrocknen. Eine sanfte Massage tut nicht
nur der Haut gut. Ihr Kind wird diese zärtliche Zuwendung genießen.
Pflege der Windelregion
Besondere Aufmerksamkeit bei der Babyhautpflege gilt der Windelregion. Viele
Babys leiden in den ersten Lebensmonaten unter einem wunden Po mit mehr
oder weniger starken Entzündungen. Dies liegt hauptsächlich daran,
dass die Haut in diesem Bereich besonders starken Reizungen ausgesetzt ist.
Zum einen erhöht Feuchtigkeit unter einer schlecht funktionierenden Windel
die Anfälligkeit der Haut für mechanische Schädigungen. Zum anderen wird,
wenn Urin und Stuhl zusammenkommen, der im Urin enthaltene Harnstoff zu
Ammoniak gespalten. Dadurch steigt der pH-Wert. Beides hat direkte Auswirkungen
auf die natürliche Barrierefunktion der Haut, die, ähnlich wie nach zu häufigem
Waschen mit Seife, ausgelaugt und damit besonders
empfindlich und anfällig gegenüber Keimen wird.
Zusätzlich werden mit steigendem pH-Wert bestimmte
Verdauungsenzyme, die im Stuhl verbleiben, aktiviert. Diese
greifen die Hornschicht an und können die Haut weiter
schädigen. Die Haut wird rot und wund. Bilden sich kleine rote Bläschen und Papeln, die stark jucken und brennen,
sprechen Mediziner von einer Windeldermatitis.
Eine komplizierte Form der Windeldermatitis ist der Windelsoor,
ausgelöst durch Hefepilze. Die Hautveränderungen zeigen sich
als scharf begrenzte, rote Punkte mit kleinen bläschen- oder
pustelartigen Satellitenherden. Der Pilzbefall kann sich auf andere
Körperbereiche ausbreiten und tritt häufig auch im Mund
auf. Dort zeigt er sich als weißlicher Belag mit roter Umrandung.
Bei Verdacht auf Soor sollten Sie unbedingt einen Kinderarzt
aufsuchen, der pilzhemmende Mittel verschreiben wird.
Schutz vor einem wunden Po
Am besten beugen Sie einem wunden Po vor, indem Sie Ihr
Kind häufig wickeln und mit Stuhl verschmutzte Windeln
schnell wechseln. Außerdem sollte viel Luft an die Haut
kommen. Lassen Sie Ihr Kind also hin und wieder mit nacktem
Po strampeln.
Ganz wichtig ist die sanfte und gründliche Reinigung der
empfindlichen Haut. Am besten, Sie spülen beim Windelwechseln
den Po und Genitalbereich mit handwarmem, seifenfreiem
Wasser ab oder verwenden feuchte, hautpflegende
Reinigungstücher. Feuchttücher sind sanfter zur Haut
und auch hygienischer als ein feuchter Waschlappen.
Sensitive Feuchttücher
Das Abspülen oder Abbrausen des Babypos mit viel warmem Wasser wird nicht bei jedem Windelwechseln praktikabel sein. Alternativ wird die Reinigung mit hautpflegenden Feuchttüchern empfohlen. Die Deutsche Hautund Allergiehilfe hat am Beispiel der Pampers Sensitive Feuchttücher geprüft, wie gut diese Feuchttücher zur Reinigung der empfindlichen Windelregion geeignet sind.
Verschiedene Studien zeigen, dass Pampers Sensitive Feuchttücher nicht nur einen hautpflegenden Effekt aufweisen, sondern auch den Säureschutzmantel der Babyhaut positiv beeinflussen. Die enthaltene Pflegelotion besteht zu 95 Prozent aus Wasser, ist frei von Parfümstoffen und Alkohol und besonders hautverträglich. Darüber hinaus sorgt sie dafür, dass der durch die Harnstoffzersetzung und Ammoniakbildung erhöhte pH-Wert gesenkt wird. Dadurch erhält die Haut ihre natürliche Barrierefunktion. Sie wird vor eindringenden Mikroorganismen geschützt und das Risiko für Hautirritationen sinkt.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die Effektivität der neuen Feuchttücher für empfindliche Babyhaut.
- Im Rahmen eines klinischen Tests wurde nachgewiesen, dass nach
Anwendung von Pampers Sensitive Feuchttüchern der pH-Wert sehr viel
schneller wieder das Niveau des gesunden Säureschutzmantels erreicht
als nach der Reinigung mit feuchtem Waschlappen oder Wasser und Seife.
- Dermatologische Untersuchungen zeigen die gute Verträglichkeit
der Pampers Sensitive Feuchttücher. Weder die enthaltene Pflegelotion
noch die Feuchttücher selbst führten beim Pflaster-Test, an dem erwachsene
Testpersonen mit empfindlicher Haut teilnahmen, zu allergischen Hautirritationen.
Ebenfalls ohne erkennbar reizende Auswirkung verlief ein im Reagenzglas
durchgeführter Test zur Überprüfung der Reaktion bei Kontakt mit den
Augen. Darüber hinaus ergab der Vergleich mit herkömmlichen Feuchttüchern,
der im Rahmen eines dreiwöchigen Haut-Reizungstests bei Erwachsenen
durchgeführt wurde, dass unter extremen Bedingungen die Pampers Sensitive
Feuchttücher ein deutlich geringeres Hautirritationspotenzial besitzen.
- Nach den guten Studienergebnissen an der Haut von Erwachsenen
wurde die Wirkung der neuen Feuchttücher auf die Haut von Babys untersucht.
Während eines Gebrauchstests verwendeten Krankenschwestern bei insgesamt
100 Neugeborenen bei jedem Windelwechseln Pampers Sensitive Feuchttücher
über einen Zeitraum von vier Wochen. Das Ergebnis: Es wurden keinerlei
Hautreaktionen beobachtet.
- Dass Pampers Sensitive Feuchttücher insbesondere auch für Babys
mit sehr empfindlicher Haut geeignet sind, beweist eine klinische
Studie mit Babys, bei denen eine atopische Dermatitis (Neurodermitis)
diagnostiziert wurde. Die 32 Babys im Alter zwischen 3 und 24 Monaten
wurden über einen Zeitraum von vier Wochen bei jedem Windeln mit den
Sensitive Feuchttüchern gereinigt. Zu Studienbeginn und -ende wurde
die Hautbeschaffenheit bewertet. Hier zeigte sich insgesamt eine deutliche
Verbesserung des Hautbildes in allen Endpunkten.
- Insgesamt zeigen die Studien, dass die neuen Pampers Sensitive
Feuchttücher
- einen pH-Wert regulierenden Effekt aufweisen,
- sehr gut hautverträglich sind,
- für die besonders empfindliche Haut Neugeborener und an atopischer Dermatitis leidender Babys geeignet sind.
