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Die zarte Babyhaut ist noch sehr empfindlich. Sie neigt zur Trockenheit und ist anfälliger gegenüber äußeren Reizen. Deshalb benötigt Babyhaut besonderen Schutz und eine sanfte und intensive Pflege.


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Special

Babyhautpflege


Babyhaut braucht Schutz

Die richtige, milde Hautpflege ist speziell auf die Besonderheiten der Babyhaut abgestimmt und bietet so den bestmöglichen Schutz. Da Babyhaut dünner und durchlässiger als Erwachsenenhaut ist, reagiert sie viel schneller auf mögliche Schadstoffe. Um allergischen Reaktionen und Hautirritationen vorzubeugen, sollten Sie bei der Hautpflege besonders auf die Inhaltsstoffe von Wasch- und Pflegeprodukten achten. Ideal sind Pflegeserien, die weitestgehend auf Farb- und Konservierungsstoffe oder Parfüme verzichten.

Richtige Hautpflege

Um ein Austrocknen zu verhindern und die Wasserbindungsfähigkeit der Babyhaut zu erhöhen, sollten Sie unbedingt auf die ausreichende Zufuhr von Fett und Feuchtigkeit achten. Cremes und Pflegelotionen, die auf Basis von pflanzlichen Ölen hergestellt sind, eignen sich besonders zur Pflege trockener und empfindlicher Haut. Anders als paraffinölhaltige Produkte verbleiben sie nicht auf der Hautoberfläche, sondern ziehen in die Haut ein. Auf diese Weise wird die Haut mit essenziellen Fettsäuren versorgt, die die Barrierefunktion der Haut verbessern.

Pflegeempfehlungen für die Basispflege

  • Verwenden Sie zur Pflege spezielle Babyhaut-Pflegeprodukte, die ganz auf die Bedürfnisse der empfindlichen und trockenen Babyhaut abgestimmt sind.
  • Cremen Sie die Haut, sobald sie trocken erscheint. Tragen Sie die Creme oder Lotion lieber häufiger als zu dick auf.
  • Verwenden Sie Pflegeprodukte, die frei von synthetischen Farb- und Konservierungsstoffen sind und auf Basis von pflanzlichen Ölen hergestellt wurden.
  • Die DHA hat einige milde Hautpflegeprodukte auf pflanzlicher Basis (Bübchen) in einer Studienreihe getestet. Die empfohlenen Produkte tragen das Logo der DHA auf der Verpackung.
  • Von der DHA getestet und empfohlen
  • Gönnen Sie Ihrem Kind eine regelmäßige sanfte Massage mit wohltuenden Pflegeölen.
  • Schützen Sie die Haut Ihres Kindes vor Sonneneinstrahlung. Ihr Kind sollte sich nur im Schatten aufhalten und zusätzlich durch Sonnenhut oder Käppi und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor geschützt sein.
  • Zur Reinigung des Windelbereichs sind lotiongetränkte Feuchttücher mit hautberuhigenden Wirkstoffen gut geeignet. Im Normalfall reicht nach der Reinigung das Auftragen einer Pflegecreme. Bei Rötungen empfehlen sich spezielle Wundschutzcremes, die Entzündungen lindern und die Heilung fördern.
  • Ein bis zwei Mal pro Woche Baden reicht aus. Verwenden Sie seifenfreie, rückfettende Badezusätze, damit die Haut nicht austrocknet.
  • Nach dem Bad die Haut, insbesondere in den Hautfalten, gut abtrocknen und mit einer Babyhautlotion eincremen.
  • Auch Textilien können die empfindliche Babyhaut reizen. Bevorzugen Sie glatte, kratzfreie Materialien. Insbesondere für neurodermitiskranke Säuglinge und Kinder wird spezielle Kleidung angeboten, die frei von Schadstoffen ist. Alle Textilien sollten vor dem ersten Anziehen mindestens ein Mal, besser zwei Mal gewaschen werden.

Milde Hautreinigung


Den meisten Babys bereitet das Baden im warmen Wasser bei Temperaturen zwischen 35 und 37 Grad großes Vergnügen und Wohlbehagen. Doch auch wenn es noch so viel Spaß macht: Babys müssen nicht jeden Tag gebadet werden. Unter hygienischen Gesichtspunkten reichen ein bis zwei Mal wöchentliches Baden und ansonsten tägliches Reinigen mit einem weichen, feuchten Waschlappen vollkommen aus. Jeder Waschvorgang entzieht der ohnehin schon fettarmen Babyhaut zusätzlich Fett und Feuchtigkeitsfaktoren. Damit die Haut nicht auslaugt, sollte das Bad nicht länger als fünf bis sieben Minuten dauern. Nehmen Sie Badezusätze und Babywaschlotionen, die besonders milde, seifenfreie Waschsubstanzen enthalten. Geeignet sind rückfettende Pflegeprodukte, die den Feuchtigkeitsverlust schon während des Badens ausgleichen können und den Säureschutzmantel der Haut schonen.

Trocknen Sie nach dem Baden und Waschen die Haut vorsichtig, aber gut ab. Selbst wenn Sie rückfettende Waschsubstanzen verwenden, sollte auf das anschließende Eincremen nicht verzichtet werden. Pflegelotionen und Öle helfen der Haut, sich zu regenerieren, und schützen vor dem Austrocknen. Eine sanfte Massage tut nicht nur der Haut gut. Ihr Kind wird diese zärtliche Zuwendung genießen.

Pflege der Windelregion

Besondere Aufmerksamkeit bei der Babyhautpflege gilt der Windelregion. Viele Babys leiden in den ersten Lebensmonaten unter einem wunden Po mit mehr oder weniger starken Entzündungen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Haut in diesem Bereich besonders starken Reizungen ausgesetzt ist.

Zum einen erhöht Feuchtigkeit unter einer schlecht funktionierenden Windel die Anfälligkeit der Haut für mechanische Schädigungen. Zum anderen wird, wenn Urin und Stuhl zusammenkommen, der im Urin enthaltene Harnstoff zu Ammoniak gespalten. Dadurch steigt der pH-Wert. Beides hat direkte Auswirkungen auf die natürliche Barrierefunktion der Haut, die, ähnlich wie nach zu häufigem Waschen mit Seife, ausgelaugt und damit besonders empfindlich und anfällig gegenüber Keimen wird.

Zusätzlich werden mit steigendem pH-Wert bestimmte Verdauungsenzyme, die im Stuhl verbleiben, aktiviert. Diese greifen die Hornschicht an und können die Haut weiter schädigen. Die Haut wird rot und wund. Bilden sich kleine rote Bläschen und Papeln, die stark jucken und brennen, sprechen Mediziner von einer Windeldermatitis.

Eine komplizierte Form der Windeldermatitis ist der Windelsoor, ausgelöst durch Hefepilze. Die Hautveränderungen zeigen sich als scharf begrenzte, rote Punkte mit kleinen bläschen- oder pustelartigen Satellitenherden. Der Pilzbefall kann sich auf andere Körperbereiche ausbreiten und tritt häufig auch im Mund auf. Dort zeigt er sich als weißlicher Belag mit roter Umrandung. Bei Verdacht auf Soor sollten Sie unbedingt einen Kinderarzt aufsuchen, der pilzhemmende Mittel verschreiben wird.

Schutz vor einem wunden Po

Am besten beugen Sie einem wunden Po vor, indem Sie Ihr Kind häufig wickeln und mit Stuhl verschmutzte Windeln schnell wechseln. Außerdem sollte viel Luft an die Haut kommen. Lassen Sie Ihr Kind also hin und wieder mit nacktem Po strampeln.

Ganz wichtig ist die sanfte und gründliche Reinigung der empfindlichen Haut. Am besten, Sie spülen beim Windelwechseln den Po und Genitalbereich mit handwarmem, seifenfreiem Wasser ab oder verwenden feuchte, hautpflegende Reinigungstücher. Feuchttücher sind sanfter zur Haut und auch hygienischer als ein feuchter Waschlappen.


Sensitive Feuchttücher

Das Abspülen oder Abbrausen des Babypos mit viel warmem Wasser wird nicht bei jedem Windelwechseln praktikabel sein. Alternativ wird die Reinigung mit hautpflegenden Feuchttüchern empfohlen. Die Deutsche Hautund Allergiehilfe hat am Beispiel der Pampers Sensitive Feuchttücher geprüft, wie gut diese Feuchttücher zur Reinigung der empfindlichen Windelregion geeignet sind.

Verschiedene Studien zeigen, dass Pampers Sensitive Feuchttücher nicht nur einen hautpflegenden Effekt aufweisen, sondern auch den Säureschutzmantel der Babyhaut positiv beeinflussen. Die enthaltene Pflegelotion besteht zu 95 Prozent aus Wasser, ist frei von Parfümstoffen und Alkohol und besonders hautverträglich. Darüber hinaus sorgt sie dafür, dass der durch die Harnstoffzersetzung und Ammoniakbildung erhöhte pH-Wert gesenkt wird. Dadurch erhält die Haut ihre natürliche Barrierefunktion. Sie wird vor eindringenden Mikroorganismen geschützt und das Risiko für Hautirritationen sinkt.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die Effektivität der neuen Feuchttücher für empfindliche Babyhaut.

  • Im Rahmen eines klinischen Tests wurde nachgewiesen, dass nach Anwendung von Pampers Sensitive Feuchttüchern der pH-Wert sehr viel schneller wieder das Niveau des gesunden Säureschutzmantels erreicht als nach der Reinigung mit feuchtem Waschlappen oder Wasser und Seife.
  • Dermatologische Untersuchungen zeigen die gute Verträglichkeit der Pampers Sensitive Feuchttücher. Weder die enthaltene Pflegelotion noch die Feuchttücher selbst führten beim Pflaster-Test, an dem erwachsene Testpersonen mit empfindlicher Haut teilnahmen, zu allergischen Hautirritationen. Ebenfalls ohne erkennbar reizende Auswirkung verlief ein im Reagenzglas durchgeführter Test zur Überprüfung der Reaktion bei Kontakt mit den Augen. Darüber hinaus ergab der Vergleich mit herkömmlichen Feuchttüchern, der im Rahmen eines dreiwöchigen Haut-Reizungstests bei Erwachsenen durchgeführt wurde, dass unter extremen Bedingungen die Pampers Sensitive Feuchttücher ein deutlich geringeres Hautirritationspotenzial besitzen.
  • Nach den guten Studienergebnissen an der Haut von Erwachsenen wurde die Wirkung der neuen Feuchttücher auf die Haut von Babys untersucht. Während eines Gebrauchstests verwendeten Krankenschwestern bei insgesamt 100 Neugeborenen bei jedem Windelwechseln Pampers Sensitive Feuchttücher über einen Zeitraum von vier Wochen. Das Ergebnis: Es wurden keinerlei Hautreaktionen beobachtet.
  • Dass Pampers Sensitive Feuchttücher insbesondere auch für Babys mit sehr empfindlicher Haut geeignet sind, beweist eine klinische Studie mit Babys, bei denen eine atopische Dermatitis (Neurodermitis) diagnostiziert wurde. Die 32 Babys im Alter zwischen 3 und 24 Monaten wurden über einen Zeitraum von vier Wochen bei jedem Windeln mit den Sensitive Feuchttüchern gereinigt. Zu Studienbeginn und -ende wurde die Hautbeschaffenheit bewertet. Hier zeigte sich insgesamt eine deutliche Verbesserung des Hautbildes in allen Endpunkten.
  • Insgesamt zeigen die Studien, dass die neuen Pampers Sensitive Feuchttücher
  • einen pH-Wert regulierenden Effekt aufweisen,
  • sehr gut hautverträglich sind,
  • für die besonders empfindliche Haut Neugeborener und an atopischer Dermatitis leidender Babys geeignet sind.