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Willkommen
bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.!

Wer wir sind:

  • 1984 gegründet
  • von Patienten und Ärzten gemeinsam konzipiert
  • als gemeinnütziger Verein anerkannt
Unsere Ziele und Aufgaben:
  • Gesellschaftliches Verständnis für chronische Erkrankungen
  • Aufklärung und Information der Öffentlichkeit
  • Umfassende, individuelle Betreuung der Betroffenen
  • Interessenvertretung der Patienten
  • Unterstützung praxisorientierter Forschungsprojekte
  • Förderung präventiver Maßnahmen

Helfen Sie helfen!

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Mitgliederzeitschrift Haut&Allergie aktuell

zur aktuellen Ausgabe

Mitglieder erhalten mit unserer quartalsweise erscheinenden Zeitschrift wissenschaftlich fundierte Informationen und praktische Hinweise zu Allergien, Asthma, Neurodermitis, Psoriasis und sonstigen Hauterkrankungen. So sind Sie immer auf dem neuesten Stand in Sachen Forschung und Therapie.

Ein Ansichtsexemplar kann - sofern Restauflage vorhanden - postalisch bei der DHA, Heilsbachstr. 32 in 53123 Bonn angefordert werden.

Neurodermitis: Im Winter kommt es oft zu Ekzemschüben

Draußen kalt, drinnen überheizt: Das schadet der Haut

Menschen mit Neurodermitis leiden im Winter ganz besonders. Vor allem der Wechsel zwischen kaltem Wind und überheizten Räumen lässt bei vielen Betroffenen die typischen Ekzeme aufblühen. Um auch mit Neurodermitis möglichst beschwerdefrei durch den Winter zu kommen, gilt es einiges zu beachten.

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die durch eine extrem trockene und empfindliche Haut gekennzeichnet ist. Immer wieder kommt es zur Ausbildung von Ekzemen – entzündeten Hautstellen, die unerträglich jucken können. Was solche Ekzemschübe provoziert, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Sehr verbreitet ist jedoch eine Zunahme der Beschwerden während der Heizperiode. Kalter Wind und Heizungsluft entziehen der ohnehin trockenen Haut zusätzlich Feuchtigkeit und machen sie noch empfindlicher gegen Reize wie einen kratzenden Wollschal, Stress oder eine ungeeignete Körpercreme. Als besonders unangenehm empfinden viele Betroffene den Temperaturwechsel, wenn sie beispielsweise vom kalten Bahnsteig in eine überheizte Straßenbahn steigen und zu schwitzen beginnen. Der Körperschweiß kann die Hautsymptome verstärken oder sogar Ekzeme auslösen.

Um den Wechsel zwischen kalt und warm ohne Schweißausbrüche zu überstehen, ist die richtige Kleidung entscheidend. „Der altbewährte Zwiebellook ist hier das Mittel der Wahl“, so Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. „Mit mehreren dünnen Kleidungsschichten übereinander lassen sich Temperaturunterschiede leichter ausgleichen als mit einem dicken Pullover.“ Darüber hinaus spielt das Material der Kleidung eine Rolle. Sie sollte aus atmungsaktiven Materialien mit glatter Oberfläche wie Viskose, Baumwolle oder modernen Mischgeweben bestehen. Das gilt auch für Schals oder Strümpfe, denn viele Betroffene sind am Hals oder an den Beinen besonders empfindlich.

Darüber hinaus sollten Patienten ihre tägliche Hautpflege der Witterung anpassen. Bei kaltem Wetter ist eine reichhaltige Pflege mit höherem Fettanteil sinnvoll. Das zusätzliche Fett hilft der Haut, ihre gestörte Barrierefunktion auszugleichen, Feuchtigkeit besser zu speichern und dadurch mehr Widerstandskraft zu entwickeln. Bestehende Ekzeme sollten mit einer wirkstoffhaltigen Creme behandelt werden. Studien haben gezeigt, dass neue Ekzemschübe verhindert, zumindest aber deutlich hinausgezögert werden können, wenn die Patienten die betroffenen Hautstellen auch nach dem Abklingen der sichtbaren Symptome für eine Weile in niedriger Dosierung weiterbehandeln.


Neue Broschüre "Allergieprävention und Ernährung"

Die richtige Milch fürs allergiegefährdete Baby

Die Ernährung in den ersten Lebensmonaten spielt für Babys mit erhöhtem Allergierisiko eine entscheidende Rolle. Experten raten, erblich vorbelastete Kinder vier bis sechs Monate ausschließlich zu stillen. Ist dies nicht möglich, sollte eine geeignete hypoallergene (HA) Babynahrung gefüttert werden. Worauf es dabei ankommt, erläutert eine neue Broschüre der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.

In den ersten vier bis sechs Lebensmonaten ist die Darmschleimhaut von Babys noch besonders durchlässig, sodass potenziell Allergie auslösende Eiweißstoffe leicht passieren können. Die zuständigen Fachgesellschaften empfehlen, Säuglinge während dieser Zeit ausschließlich zu stillen – besonders bei familiärer Vorbelastung. Denn Muttermilch ist nicht nur aus ernährungsphysiologischer Sicht optimal zusammengesetzt. Sie kann auch von Natur aus keine Allergie auslösen, weil der kindliche Organismus das Eiweiß der Muttermilch als körpereigen betrachtet und somit keine Abwehrreaktion auslöst. Gleichwohl enthält sie aus der Nahrung der Mutter Spuren von Fremdeiweiß, die das noch unreife Abwehrsystem des Kindes auf sanfte Weise trainieren.

Mütter, die mit dem Stillen nicht zurechtkommen, müssen angesichts dieser Empfehlungen jedoch nicht verzweifeln. Moderne Babynahrungen kommen in ihrer Zusammensetzung der Muttermilch sehr nahe und versorgen das Kind mit allem, was es für eine gesunde Entwicklung braucht. Für Kinder mit erhöhtem Allergierisiko raten die Experten zu einer so genannten hypoallergenen (HA) Säuglingsnahrung, bei der das potenziell Allergie auslösende Eiweiß durch ein schonendes Verfahren teilweise in kleinere, unschädliche Bestandteile zerlegt wurde.

Warum die Ernährung gerade für allergiegefährdete Kinder so entscheidend ist, erklärt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. in der neuen Broschüre „Allergieprävention und Ernährung“. Thematisiert wird unter anderem, welche Kinder ein erhöhtes Allergierisiko haben, wie es zu einer Sensibilisierung durch Nahrungsmittelallergene kommen kann und warum Muttermilch den besten Allergieschutz darstellt. Die Broschüre ist kostenfrei und kann hier angefordert werden. Weitere Informationen auch auf www.dha-allergien-vorbeugen.de.