Broschüre der Deutschen Haut- und Allergiehilfe
e.V. (DHA)
Chronisches Handekzem ein Fall für den Facharzt
Bonn, 24.10.14 Wer schon einmal mit einem kleinen Riss in der Haut eine Orange geschält
hat, weiß: Selbst kleinste Wunden können unangenehm brennen. Beim Handekzem
sind die Hände von solchen Wunden übersät; schmerzhafte Risse, Entzündungen und
Bläschen lassen jeden Handgriff zur Tortur werden. In Verbindung mit Wasser
oder Obstsaft brennt die Haut wie Feuer. Als
besonders schlimm und geradezu schmerzhaft empfinden viele Betroffene das
Jucken, das mit den Hautveränderungen einhergeht. In den meisten Fällen ist mit
Hautschutzmaßnahmen, konsequenter Hautpflege und einer maßgeschneiderten
Therapie eine Abheilung oder zumindest eine deutliche Besserung der Beschwerden
möglich. Die
DHA-Broschüre „Chronisches Handekzem – Vorbeugung, Pflege und Behandlung“
erläutert auf leicht verständliche Weise die möglichen Ursachen eines Handekzems,
geht auf sinnvolle Diagnoseschritte ein und stellt Maßnahmen zum Hautschutz
vor.
Dranbleiben lohnt sich
Obwohl das chronische Handekzem massive Beschwerden
verursachen kann, bleibt es in vielen Fällen lange unerkannt. Der Grund: Ein
einheitliches Krankheitsbild des Handekzems gibt es nicht. Manche leiden
hauptsächlich unter juckenden Bläschen, anderen kämpfen mit trockenen und
rissigen Händen. Ebenso unterschiedlich sind die Ursachen: Feuchtarbeit oder
der tägliche Kontakt zu Reizstoffen können ein Handekzem ebenso auslösen wie
eine Allergie gegen Bestandteile von Schuhleder oder Kosmetika. „Patienten mit
einem Handekzem brauchen vor allem Geduld“, betont Professor Dr. med. Peter
Elsner, Direktor der Hautklinik des Universitätsklinikums
Jena. „Die Betroffenen sollten aber
keinesfalls den Mut verlieren oder gar auf fachärztliche Hilfe verzichten.“
Dranbleiben lohnt sich auf jeden Fall: Ist das Handekzem erst einmal
diagnostiziert, gibt es für jede Form und Ausprägung eine passende
Behandlungsmöglichkeit.
Frühzeitig
zum Arzt
Was den Alltag erschwert, kann im Beruf das Aus
bedeuten – vor allem dann, wenn die berufliche Tätigkeit das Handekzem
begünstigt oder sogar ausgelöst hat, wie oftmals bei Friseuren oder Maurern der
Fall. Nicht selten müssen die Betroffenen ihren Arbeitsplatz wechseln oder
werden sogar arbeitsunfähig. Umso wichtiger ist es, bereits bei ersten
Anzeichen einen Hautarzt aufzusuchen, um möglichst frühzeitig mit einer
Therapie zu beginnen und so eine dauerhafte Schädigung der Haut zu verhindern.
Kostenloser Ratgeber
Die DHA-Broschüre „Chronisches
Handekzem – Vorbeugung, Pflege und Behandlung“ soll Patienten helfen, ihre
Hauterkrankung besser zu verstehen. Der Ratgeber erläutert auf leicht
verständliche Weise die möglichen Ursachen, geht auf sinnvolle Diagnose- und
Therapieschritte ein und stellt Maßnahmen zum Hautschutz vor. Zur
weiterführenden Information sind relevante Internetadressen aufgelistet. Die
Broschüre ist kostenlos und kann bei der DHA, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn
bestellt werden. Internet: www.dha-handekzem.de