Gesünder Wohnen und Schlafen

„Allergene reduzieren in der Wohnung“ – Neue Broschüre der Deutschen Haut- und Allergiehilfe

Bonn, 23.11.12 Ob Fernsehen, Lesen oder Schlafen: Die meisten Menschen fühlen sich in den eigenen vier Wänden am wohlsten. Doch gerade zu Hause, wo man Ruhe und Entspannung sucht, können potenzielle Allergene wie Milben, Schimmelpilze und Tierhaare die Gesundheit belasten. Schätzungsweise acht bis zwölf Millionen Bundesbürger reagieren mittlerweile allergisch auf Hausstaub – Tendenz steigend. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) möchte mit der neuen Broschüre „Allergene in der Wohnung reduzieren“ über allergene Gefahren im Haushalt aufklären und zeigen, wie man sich am besten vor möglichen Allergieauslösern schützt.

Potenzielle Allergenträger wie Hausstaubmilben, Tierhaare und Schimmelpilze lagern auf Polstermöbeln, lauern in Betten und haften an Haaren, Schuhen und Kleidung. Werden sie aufgewirbelt, gelangen die darin enthaltenen Allergene als feine Schwebstoffe in die Atemwege und entfalten dort bei allergisch veranlagten Menschen ihre entzündliche Wirkung. Die Folge sind Beschwerden, die von laufender Nase über juckende Augen bis hin zu asthmatischen Reaktionen reichen.

Für Hausstaub- und Tierhaarallergiker heißt das, allergieauslösende Stoffe zu meiden und Haus und Wohnung möglichst staubfrei zu halten. Zwar ist es praktisch unmöglich, den Allergieauslösern gänzlich zu entkommen. Dennoch gibt es zahlreiche Mittel und Wege, die Allergenbelastung in der eigenen Wohnung spürbar zu reduzieren und so akute allergische Reaktionen zu verhindern. So verhindern zum Beispiel Pollenschutzgitter, dass Blütenpollen durch offene Fenster oder Türen eindringen, während milbendichte Überzüge die Allergene im Innern von Matratzen, Kopfkissen und Oberbetten zurückhalten.

Das gründliche Putzen der Wohnung trägt auch dazu bei, Allergene zumindest vorübergehend zu beseitigen. Aber gerade beim Saugen und Kehren wird viel Staub aufgewirbelt. Um die Feinstaubbelastung in der Luft so gering wie möglich zu halten, reinigt man glatte Flächen daher am besten mit speziellen Anti-Staubtüchern. Diese ziehen den Hausstaub durch ihre elektrostatischen Kräfte „magnetisch“ an und schließen ihn anschließend in ihrer wabenartigen Struktur ein. Ideal für die Reinigung von Böden und Polstern sind Staubsauger mit Wasserfilter. Die angesaugte Luft wird statt in einen Staubbeutel in ein Wasserbad geleitet. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Staubsaugerbeuteln, die insbesondere beim Wechseln viel Staub aufwirbeln: Milben, Pollen und Staub werden im Wasser gebunden und mit dem Schmutzwasser entsorgt.

Die wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Allergenvermeidung hat die DHA in der Broschüre „Allergene in der Wohnung reduzieren“ zusammengestellt. Der kostenlose Ratgeber kann postalisch bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn bestellt werden. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit des Download im Internet unter www.dha-allergene-reduzieren.de