Sorgfältige Basispflege schützt trockene und sensible
Haut
Bonn, 13.10.08 Wer
fühlt sich schon wohl in einer Haut, die juckt, gerötet ist oder gar brennt? Umfragen
zufolge stuft nahezu die Hälfte der Bevölkerung die eigene Haut als empfindlich
und leicht irritierbar ein. Hautrötungen, Ekzeme oder auch Schuppenbildung
treten bei den Betroffenen vermehrt auf. Um einer dauerhaften Schädigung der
Haut vorzubeugen und ihre Regeneration zu unterstützen, benötigt sie eine
typgerechte Pflege. Denn nur wenn die Haut gesund ist, hat sie eine
erstaunliche Widerstandsfähigkeit gegen schädigende Einflüsse.
Ist die Haut trocken und sensibel, reagiert
sie sehr viel schneller und deutlicher auf äußere Einflüsse. Der Mangel an Fett und Feuchtigkeit führt zu einer
eingeschränkten Barrierefunktion der Haut und erhöht damit die Neigung zu
Entzündungen, Ekzemen, Juckreiz und andere Hautproblemen. Um ihre Regeneration zu unterstützen und
Schädigungen vorzubeugen, ist eine tägliche und vor allem typgerechte
Basispflege ratsam. Akute Entzündungen und Hautirritationen lassen sich
so in vielen Fällen lindern oder sogar verhindern. Denn ist die Haut gut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt, kann sie ihre wichtigsten Aufgaben – Schutz
vor Austrocknung und Barriere gegen schädliche Umwelteinflüsse und
Krankheitserreger – effektiv erfüllen.
Eincremen – aber
richtig
Wichtig ist vor allem, Gesicht und Körper regelmäßig,
aber nicht zu dick einzucremen. Zudem gilt die Faustregel: Dann cremen, wenn
sich die Haut trocken anfühlt oder spannt. Wissenschaftlich ist nicht bewiesen,
dass sich die Haut an regelmäßiges Eincremen gewöhnt und dadurch weniger
eigenes Hautfett produziert. Wer zwei
bis drei Stunden später schon wieder Spannungsgefühle bemerkt, sollte unbedingt
auf eine reichhaltigere Creme umsteigen. Häufiges Eincremen und ein hoher
Verbrauch sind eindeutige Hinweis, dass ein Pflegeprodukt zu leicht und damit
wenig typgerecht ist.
Wer sehr trockene und sensible Haut hat, kann
auch eine Babycreme verwenden. Im Gegensatz zur Erwachsenenkosmetik verzichten
hier einige Hersteller auf den Einsatz von billigen Paraffinölen. Empfehlenswert
sind Produkte auf Basis pflanzlicher Öle, da sie besser in die Haut eindringen
und sie mit essenziellen Fettsäuren versorgen. Das stärkt die Barrierefunktion
der Haut, erhöht ihre Feuchtigkeit und verbessert die Hautelastizität. Zudem
weisen pflanzliche Öle ein wesentlich geringeres Potential für Hautreizungen
auf als Cremes mit Paraffinölen.
Für den Verbraucher ist das Angebot an
Hautpflegeprodukten allerdings kaum noch überschaubar. Um hier Fehlkäufe zu
vermeiden, bieten die Empfehlungen von Ökotest oder der Stiftung Warentest eine
gute Orientierung. Im Handel gibt es zudem getestete Pflegeprodukte mit dem
DHA-Siegel für trockene und allergische Haut. Wissenswertes rund um Schutz und
Pflege der trockenen Haut vermittelt auch die kostenlose DHA-Broschüre
„Basispflege trockener und empfindlicher Haut“. Sie kann postalisch angefordert
werden bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. (DHA), Heilsbachstraße 32
in 53123 Bonn oder im Internet unter www.dha-hautpflege.de.