Heuschnupfen
kann Asthma auslösen
Allergiker sollten rechtzeitig handeln
Bonn, 28.03.03 Es ist Heuschnupfenzeit: Für 14 Millionen
Menschen in Deutschland bedeutet dies eine Leidenszeit mit verstopfter
Nase, Niesanfällen und juckenden, tränenden Augen. Dabei ist die Pollenallergie
nicht nur lästig, sondern kann auch zu schweren Folgeerkrankungen führen.
Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe rät daher, Heuschnupfen rechtzeitig
und konsequent zu behandeln.
Heuschnupfen ist mehr als eine Bagatelle: Durch die ständige Belastung
der Schleimhäute besteht die Gefahr, dass sich die Erkrankung auch auf
die unteren Atemwege ausweitet. So entwickelt etwa jeder dritte Patient
innerhalb von zehn Jahren Asthma bronchiale. Damit es zu diesem so genannten
Etagenwechsel nicht kommt, sollten Betroffene ihre Allergie nicht auf
die leichte Schulter nehmen, sondern konsequent behandeln. Heutzutage
existieren antiallergische Medikamente wie die modernen Antihistaminika
der dritten Generation, die hoch wirksam und dennoch gut verträglich sind.
Neue Antihistaminika wirken gleich mehrfach: Zum einen hemmen sie den
Botenstoff Histamin, der eine zentrale Rolle bei der Vermittlung der Entzündungsreaktion
spielt. Auf diese Weise wirken sie den allergischen Symptomen entgegen:
die Schleimhäute schwellen ab, der Schnupfen wird gelindert, der Juckreiz
geht zurück. Darüber hinaus haben sie eine antientzündliche Wirkung, die
hilft, dem Etagenwechsel vorzubeugen.
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