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Die richtige Pflege unterstützt die Regeneration der Haut. Sie kann den Wasserverlust trockener Haut ausgleichen und den Hautzustand entscheidend verbessern.


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Der kostenlose Ratgeber kann auch postalisch bei der DHA, Heilsbachstr. 32 in 53123 Bonn angefordert werden.

Hautpflege

Anforderungen an die Pflegeprodukte

Neben der für den individuellen Hautzustand geeigneten Fett-Wasser-Zusammensetzung sollte jeder, der unter einer empfindlichen und zu Allergien neigenden Haut leidet, bei der Wahl eines Hautpflegeproduktes auf die Inhaltsstoffe achten.

Dank der vorgeschriebenen Volldeklaration bei Kosmetika ist es möglich, gezielt Pflegeprodukte mit geringem allergenen Potenzial auszuwählen (->Kosmetikverordnung). So kann jeder Allergiker mit Hilfe seines Allergiepasses, in dem der behandelnde Allergologe die allergieauslösenden Substanzen vermerkt hat, schnell feststellen, ob einer der für ihn kritischen Stoffe in dem Pflegeprodukt enthalten ist oder nicht. Produkte, die auf Basis von Pflanzenölen hergestellt wurden, eignen sich besonders zur Pflege trockener und empfindlicher Haut. Sie bieten gegenüber paraffinölhaltiger Produkten den Vorteil, dass sie die Haut mit essenziellen Fettsäuren versorgen und auf diese Weise eine Verbesserung des Hautzustandes bewirken können.

Wenn möglich sollten die Produkte frei von Konservierungsstoffen, Parfümen und Farbstoffen sein. Einige Pflegemittel kommen nicht gänzlich ohne Konservierungsmittel aus. Diese dienen der Haltbarmachung und werden zugesetzt, um zu verhindern, dass sich Krankheitskeime in den Cremes oder Salben vermehren, auf die geschädigte Haut aufgetragen werden und Infektionen verstärken oder auslösen. Sofern diese Stoffe erforderlich sind, müssen sie auf ein Mindestmaß reduziert bleiben und dürfen keinesfalls als mögliche Allergieauslöser in Frage kommen.

Eine effektive und einfache Schutzmaßnahme vor eindringenden Keimen ist die Wahl der Verpackungen: Geeigneterweise werden Hautpflegeprodukte nicht in flachen Dosen oder Tiegeln, sondern in Tuben und Flaschen mit kleinen Öffnungen aufgehoben. Es ist deutlich hygienischer, wenn die Entnahme der Salbe oder der Creme portionsweise, ohne Berührung des übrigen Inhalts möglich ist.

Die Bedeutung der Basispflege besteht darin, die Haut vor dem Austrocknen zu bewahren und ihre Barrierefunktion zu unterstützen. Sie ist folglich kein Ersatz für wirkstoffhaltige Produkte, die im Rahmen einer Therapie vom Hautarzt verschrieben werden.

Da Produkte zur Basispflege der Haut großflächig angewandt werden, ist ihr Verbrauch entsprechend hoch. Aus diesem Grund spielt auch der Preis eine nicht ganz unwichtige Rolle. Teure Produkte zeichnen sich nicht unbedingt durch bessere Verträglichkeit oder bessere Pflegeeigenschaften aus. Bei der Wahl des Pflegeproduktes sollten sowohl die Zusammensetzung der Inhaltstoffe, die hygienischen Kriterien als auch der Preis stimmen.

Studien

Dass kostengünstige Hautpflegemittel den Anforderungen an eine optimale Pflege empfindlicher Haut genügen können, belegen wissenschaftliche Untersuchungen. In einer von der DHA veranlassten Studie wurden verschiedene Produkte der Bübchen-Pflegeserie auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit geprüft.

Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei die Akzeptanz der Produkte bei Hautpatienten mit einer leichten atopischen Dermatitis beziehungsweise bei Patienten ohne akuten Krankheitsschub, die die Pflegemittel im Sinne einer Intervalltherapie nutzten.

Die Testpersonen verwendeten über einen Zeitraum von vier Wochen täglich Gesichtscreme, Bodylotion und das 2-Phasen Lotion Bad der Pflegeserie. Die Bewertung der Produkte erfolgte zum einen durch die Patienten selbst, die in einem Tagebuch die Intensität von Hautrötung, Juckreiz und Brennen dokumentierten. Zum anderen wurde eine objektive Verlaufsuntersuchung durchgeführt, bei der der transepidermale Wasserverlust, die Hautfeuchte sowie der Fettgehalt der Haut bestimmt wurden.

Ergebnisse:

Von der DHA getestet und empfohlen

Insgesamt konnte bei den Patienten mit einer leichten Ausprägung der atopischen Dermatitis eine gute Verträglichkeit nachgewiesen werden. Die in den Tagebüchern dokumentierten Symptome Juckreiz, Brennen und Rötung waren rückläufig.

Darüber hinaus zeigten die zur objektiven Verlaufsbewertung bestimmten hautphysiologischen Parameter, dass der transepidermale Wasserverlust nach vierwöchiger Anwendung der Gesichtscreme abnahm, während der Fettgehalt der Haut wie gewünscht zunahm.

Die wissenschaftliche Auswertung dieser Anwendungsuntersuchung kam zu dem abschließenden Ergebnis, dass die getesteten Produkte eine optimale Hautpflege für Patienten mit leichter atopischer Dermatitis sowie in erscheinungsfreien Krankheitsintervallen darstellen. Somit wird am Beispiel Bübchen deutlich, dass bei der richtigen Wahl der Inhaltsstoffe durch die Hersteller eine verträgliche und gleichzeitig kostengünstige Hautpflege möglich ist.


Pflegeempfehlungen für Patienten mit empfindlicher Haut und atopischer Dermatitis

Pflege der trockenen Haut zwischen den Entzündungsphasen:
fetthaltige W-Ö-Salben, um den transepidermalen Wasserverlust zu verhindern.

Pflege der Haut bei akuten Krankheitsschüben und Entzündungen:
Ö-W-Emulisionen, um der Haut Feuchtigkeit zuzuführen, ohne den Wärmeausgleich der Haut zu behindern.

Hautpflegeprodukte mit möglichst wenigen Zusatzstoffen verwenden:

  • möglichst keine Konservierungsstoffe
  • keine Farbstoffe
  • möglichst keine Duftstoffe
  • keine speziellen Inhaltstoffe wie zum Beispiel Harnstoff, juckreizstillende Substanzen, Vitamine etc.
    (Inhaltsstoffe wie z.B. Harnstoff können jedoch im Rahmen der äußerlichen Therapie sinnvoll sein, die Anwendung solcher medizinischer Externa sollte aber in jedem Fall ärztlich begleitet sein.)
Auf Hygiene achten:
  • geeignete Verpackungen für Hautpflegeprodukte sind Tuben und Flaschen mit engen Öffnungen, durch die schlechter Keime eindringen können
  • Tuben und Flaschen nach Gebrauch wieder verschließen
  • Creme und Salbe nur mit sauberen Fingern entnehmen.