Sommerpflege fürs Haar

Bonn, 23.07.13 Ob Aktivurlaub oder Entspannung am Pool: Im Sommer tanken die meisten Menschen so richtig auf. Für die Haare ist die schönste Jahreszeit allerdings alles andere als erholsam, denn UV-Strahlung, Chlor und Salzwasser laugen sie regelrecht aus. Wer mit gepflegtem Haar durch den Sommer kommen möchte, sollte es vor allzu viel UV-Strahlung schützen, ihm ein verwöhnendes After-Sun-Programm gönnen und es mit der richtigen Ernährung von innen unterstützen.

Ausgiebige Sonnenbäder schaden nicht nur der Haut, sondern auch den Haaren: Sie verlieren Fett und Feuchtigkeit, bleichen aus und werden in ihrer Struktur angegriffen. Hut oder Tuch dürfen daher an einem Sommertag im Freien nicht fehlen. Wer die Haare hochstecken möchte, sollte dafür Haarspangen aus Kunststoff verwenden – Metallspangen können in der Sonne so heiß werden, dass sie Hitzeschäden am Haar verursachen. Darüber hinaus ist es schonender fürs Haar, wenn es nach dem Schwimmen nicht in der Sonne, sondern langsam im Schatten trocknet.

Sanft waschen

Nach einem Tag am Wasser ist es besonders wichtig, Meersalz oder Chlor aus den Haaren zu spülen. Dabei sollte es sanft zugehen: Mit einem milden Shampoo, das den Bedürfnissen des Haars angepasst ist, und einer schonenden Technik. In der Regel genügt es, das Shampoo nur auf der Kopfhaut einzumassieren und dann ausgiebig auszuspülen; so werden die Haare durch das herunterlaufende Wasser behutsam gereinigt. Sonnenstrapaziertes Haar braucht außerdem eine Extraportion Pflege: Eine Haarkur für angegriffene Spitzen einmal pro Woche oder ein wenig warmes Olivenöl, in die Spitzen massiert, geben ihm verlorenes Fett zurück. Das gewaschene Haar sollte nicht trocken gerubbelt, sondern vorsichtig in ein Handtuch eingeschlagen werden. 

Haarpflege von innen

Schutz und Pflege fürs Haar ist wichtig, doch die Grundlage für eine gesunde Haarstruktur schafft ein ausgewogener Nährstoffhaushalt. Vitamin H spielt hier eine besondere Rolle, denn es ist am Aufbau von Keratin beteiligt – dem Hauptbestandteil der Haare. Vitamin H kommt in größeren Mengen in Rinderleber, Nüssen, Pilzen, Eigelb, Getreide, Obst und Gemüse vor. In manchen Fällen gelingt es nicht, den Bedarf an Vitamin H allein über die Ernährung ausreichend zu decken. Dann kann eine Kur mit diesem Vitamin, am besten in Absprache mit dem Arzt, sinnvoll sein.

Weitere praktische Pflegetipps sowie Hintergrundinformationen rund ums Haar enthält die Broschüre „Gesunde Haare und Nägel – Strukturschäden behandeln und vorbeugen“. Der Ratgeber kann kostenlos auf dem Postweg oder im Internet angefordert werden: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-haareundnaegel.de.