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Sicherer Sonnenschutz für die Kleinsten

Bonn, 22.04.13 Schon im Frühjahr sollten Eltern ihre Kinder vor UV-Strahlung schützen. Hut, T-Shirt und Sonnenbrille gehören unbedingt dazu. Doch wie sieht es mit Sonnenschutzmitteln aus? Sind diese für Babys und Kleinkinder überhaupt geeignet? Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe sagt ja – solange babygerechte UV-Filter und Pflegesubstanzen enthalten sind. Infos gibt’s jetzt neu unter www.dha-sonnenschutz.de.

Endlich ist der Frühling da: Viele Eltern atmen auf und schicken ihre Kinder wieder häufiger zum Spielen ins Freie. Dabei sollten sie bedenken, dass die Haut nach dem langen Winter noch sonnenentwöhnt und somit besonders empfindlich gegen UV-Strahlung ist. Bei Babys und jüngeren Kindern ist dies grundsätzlich der Fall: Die Eigenschutzmechanismen ihrer Haut sind noch nicht vollständig ausgereift; die Haut ist nur wenig pigmentiert und die so genannte Lichtschwiele – eine natürliche Verdickung der äußersten Hautschicht, die durch das Einwirken von UV-B-Strahlung entsteht – ist noch nicht entwickelt. Daher sollten Babys unter einem Jahr möglichst gar nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden, und auch bei kleinen Kindern ist besondere Vorsicht angesagt. Denn die Haut verzeiht keine Nachlässigkeit: Auch wenn leichte Hautrötungen meist rasch wieder abheilen – die Schädigung der Haut bleibt und macht sich erst nach Jahren bemerkbar, etwa durch vorzeitige Hautalterung und ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs.

Auf die richtigen Filter kommt es an

Am besten sind Kinder vor der Sonne geschützt, wenn sie im Schatten spielen und spezielle Sonnenschutzkleidung tragen. Dennoch lässt es sich nicht immer vermeiden, dass die Haut der Sonne ausgesetzt wird, etwa auf dem Spielplatz oder im Schwimmbad. Und auch im Schatten ist Babys Haut nicht völlig sicher vor der UV-Strahlung. Daher ist vor allem an unbedeckten Stellen wie Gesicht und Händen eine extra wasserfeste Sonnenschutzcreme oder -lotion mit einem Lichtschutzfaktor von 30 bis 50 wichtig – auch für die Jüngsten. Dank neuer Entwicklungen gibt es mittlerweile sensitive Sonnenschutzmittel für Babys und Kinder, die wirksam schützen, ohne die sensible Haut der Kleinen zu belasten. Die richtige Kombination aus chemischen und physikalischen Filtern sorgt dafür, dass für eine gute Schutzwirkung nur eine geringe Konzentration der einzelnen Filtersubstanzen notwendig ist. Physikalische Filtersubstanzen wie Titandioxid und Zinkoxid sind gesundheitlich unbedenklich, da sie in den oberen Hautschichten verbleiben und nicht in den Organismus gelangen. Auch alle chemischen Filter, die heute für Sonnenprodukte verwendet werden, sind sonnenstabil und bergen daher nur ein sehr geringes Risiko für Allergien. „Eltern sollten aber beim Kauf darauf achten, dass bestimmte chemische Filtersubstanzen wie zum Beispiel Octocrylen, Butyl-Methoxydibenzolmenthan und Ethylhexyl-Methoxycinnamat in Produkten für Kinder nicht enthalten sind, da nach heutigem Wissensstand eine hormonelle Wirkung nicht ganz ausgeschlossen werden kann“, empfiehlt Erhard Hacker, Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe. Darüber hinaus gelten für Baby-Sonnenschutzmittel dieselben Regeln wie für alle Babypflegeprodukte: Sie sollten die Hautbarriere unterstützen – zum Beispiel mit hochwertigen pflanzlichen Ölen und auf reizende oder potenziell allergieauslösende Stoffe wie etwa Konservierungsmittel verzichten. Für Babys und Kinder mit besonders empfindlicher Haut sind auch Farbstoffe ungeeignet. Sonnenprodukte für Babys und Kinder, die das Siegel der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. tragen, erfüllen alle diese Kriterien.  

Was beim Auftragen von Sonnenschutzmitteln zu beachten ist, woran man UV-dichte Kleidung erkennt und weitere Informationen rund um das Thema Sicherer Sonnenschutz stellt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe jetzt auf der Internetseite www.dha-sonnenschutz.de bereit. Über die Pflege der Babyhaut im Allgemeinen informiert die kostenfreie Broschüre „Babys Haut gesund pflegen“. Bestelladresse: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. (DHA), Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-hautpflege.de/infomaterial.html .