Babys Haut gesund pflegen

Neue DHA-Broschüre gibt Tipps für die richtige Babypflege

 

Bonn, 17.08.06 Babyhaut ist von Natur aus wunderbar zart und weich, aber auch besonders empfindlich. Die typischen Schutzmechanismen der Haut sind noch nicht voll entwickelt, so dass sie Keimen und äußeren Einflüssen nur wenig entgegensetzen kann. Doch unterstützt durch die richtige Pflege wird Babys Haut von Tag zu Tag widerstandsfähiger und bildet bald ein Schutzschild gegen schädliche Umwelteinflüsse.

 

Babys sensible Haut ist noch nicht mit allen Funktionen ausgestattet, die dieses wichtige Organ später einmal haben wird. Denn Säureschutzmantel und Hornschicht, die die Haut gegen äußere Einflüsse abschirmen, erreichen erst im zwölften Lebensjahr die Widerstandsfähigkeit von Erwachsenenhaut. Babyhaut reagiert daher sehr empfindlich auf äußere Reize und benötigt eine milde Pflege und besonderen Schutz.

 

Pflege der Babyhaut

Im Verhältnis zum Körpergewicht ist die Körperoberfläche bei Babys deutlich größer als bei Erwachsenen. Schädliche Umwelteinflüsse machen sich daher wesentlich stärker bemerkbar. Auch Waschen und Baden können zarte Babyhaut so strapazieren, dass sie mit Rötungen und Reizungen reagiert, insbesondere wenn zu häufig oder mit ungeeigneten Pflegemitteln gewaschen wird. Damit Babys Haut beim Baden nicht zu sehr beansprucht wird, sollte die Wassertemperatur 36° bis 37° C nicht übersteigen und die Badedauer maximal fünf bis sieben Minuten betragen. Rückfettende Badezusätze unterstützen dabei die Schutzfunktion der Haut und können den Feuchtigkeitsverlust schon während des Badens ausgleichen.

 

Sanftes, aber gründliches Abtrocknen ist wichtig, um das wund werden der Haut zu vermeiden. Vor allem der Po sollte immer schön trocken sein, da Feuchtigkeit und Wärme das Wachstum von Keimen fördern und die zarte Babyhaut reizen. Nach dem Baden sollte gerade bei trockener oder zu Neurodermitis neigender Haut der ganze Körper eingecremt werden. Pflegelotionen helfen der Haut, sich zu regenerieren und schützen vor dem Austrocknen.

 

Bei aller Unterstützung für die Haut darf die Pflege aber nicht zur Belastung werden. Für die Babyhaut sollten daher Pflegeprodukte verwendet werden, die weitestgehend auf synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe verzichten. Gute Produkte enthalten auch keine Rohstoffe auf Mineralölbasis, sondern hochwertige Pflanzenöle, die die Haut in ihrer Aufgabe als Barriere gegen schädliche Einflüsse unterstützen. Natürliche Auszüge von Kamille und Calendula wirken zudem reizlindernd und hautberuhigend, Arnika fördert ebenfalls den Aufbau und Erhalt der Hautbarriere.

 

Um die Hautgesundheit von Babys optimal zu unterstützen, gibt die DHA mit der Broschüre „Babys Haut gesund pflegen“ Tipps für die richtige Pflege. Sie informiert über die Besonderheiten der Babyhaut und hilft, Hautprobleme richtig einzuschätzen. Die kostenlose Broschüre kann schriftlich bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe, Gotenstr. 164, 53175 in Bonn angefordert oder im Internet unter www.dha-hautpflege.de abgerufen werden.