So machen Sie Ihre Wohnung allergiesicher –

Mechanische Barrieren unterstützen Allergietherapie

Bonn, 11.07.13 Nahezu das ganze Jahr fliegen Milliarden von Pollen durch die Luft. Der Gipfel des Pollenflugs herrscht in den Sommer-monaten. Die Nase läuft, die Augen jucken: Heuschnupfen macht rund 12 Millionen Deutschen das Leben schwer. Neben medizinischen Vorsorgemaßnahmen gilt die Regel, Pollen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Außer bestimmten Verhaltensregeln im Freien ist ein zentraler Punkt, auch die eigene Wohnung möglichst allergenfrei zu halten. Die beste Methode besteht darin, mechanische Barrieren zu schaffen.

Richtiges Lüften und Pollenschutzgitter
In ländlichen Regionen ist die Pollenkonzentration morgens am höchsten. Deshalb sollten Allergiker dort abends lüften. In der Stadt ist es genau umgekehrt. Die wirkungsvollste Maßnahme ist der Einbau so genannter Pollenschutzgitter. Sie verhindern, dass Blütenpollen durch offene Fenster und Türen in Haus und Wohnung gelangen können. Wissenschaftlichen Studien zufolge wird das Eindringen von Pollen dabei im Durchschnitt um 90 Prozent verringert. Da das Ausmaß der allergischen Beschwerden vor allem von der Menge der freigesetzten Allergene abhängt, profitieren Pollen-Allergiker gerade an Tagen mit massivem Pollenflug von der Pollenschutzvorrichtung. Darüber hinaus können sie zu jeder Tageszeit lüften oder nachts bei offenem Fenster schlafen. Wichtig: Allergiker sollten Kleidung, die sie tagsüber getragen haben, nicht im Schlafzimmer ablegen. Ein weiterer Tipp: Vor dem Schlafengehen kurz die Haare auswaschen, um restliche Pollen loszuwerden.

Raumpflege
Nach einem Wohnungsputz können Allergiker aufatmen! Doch der Weg dorthin ist staubig. Gerade beim Putzen, Saugen, Wischen oder Kehren wird viel Staub aufgewirbelt. Um die Feinstaubbelastung in der Raumluft so gering wie möglich zu halten, reinigt man glatte Fußböden oder Möbelstücke am besten mit speziellen Anti-Staubtüchern. Sie ziehen den Hausstaub durch ihre elektrostatischen Kräfte „magnetisch“ an und schließen ihn anschließend in ihrer wabenartigen Struktur ein. Nach dem Staubwischen wirft man das Tuch einfach in den Mülleimer. Ideal für die Reinigung von Böden und Polstern sind Staubsauger mit Wasserfilter. Die angesaugte Luft wird statt in einen Staubbeutel in ein Wasserbad geleitet. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Staubsaugerbeuteln, die insbesondere beim Wechseln viel Staub aufwirbeln: Milben, Pollen und Staub werden im Wasser gebunden und mit dem Schmutzwasser entsorgt.
Kostenloser Ratgeber
Die wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Allergenvermeidung sind in der Broschüre „Allergene in der Wohnung reduzieren“ zusammengestellt. Der kostenlose Ratgeber kann postalisch bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn bestellt werden. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit der Bestellung im Internet unter www.dha-allergene-reduzieren.de