Zutritt
verboten für Allergene
Bonn, 10.07.07
Nahezu das ganze Jahr fliegen Milliarden von Pollen durch die Luft. Die Saison
dauert von Ende Januar bis Ende September. Der Gipfel des Pollenflugs beginnt
meist Anfang Juni und ebbt erst Ende Juli wieder ab. Heuschnupfen
macht rund 12 Millionen Deutschen das Leben schwer und zählt damit zu den
häufigsten Erkrankungen hier zu Lande. Neben medizinischen
Vorsorgemaßnahmen gilt für den Allergiker die Regel, den Pollen so weit wie
möglich aus dem Weg zu gehen. Außer bestimmten Verhaltensregeln beim Aufenthalt
im Freien ist ein zentraler Punkt, auch die eigene Wohnung, wo man Ruhe, Erholung und Entspannung sucht,
möglichst allergenfrei zu halten.
Eine Methode,
die Allergenbelastung in Haus und Wohnung gering zu halten, besteht darin,
mechanische Barrieren zu schaffen. Das Prinzip ist einfach: Allergene werden
von vorneherein daran gehindert, in den Wohnbereich zu gelangen.
Um die hohe Belastung im Schlafbereich zu senken, sind
milbendichte Bezüge für Matratzen, Kopfkissen und Oberbetten, so genannte
Encasings, eine wirkungsvolle Methode. Hausstaubmilben produzieren im Laufe
ihres nur zwei bis vier Monate langen Lebens etwa das 200fache ihres
Körpergewichts an Exkrementen. Darin stecken die Allergene, die dem
Hausstauballergiker die Augen tränen lassen und die zu Niesanfällen, Husten,
Atemnot und allergischem Asthma führen können. Da sich die Milben von
Hautschuppen ernähren, ist das Bett ihr bevorzugter Tummelplatz. Daher sollten
Allergiker die Matratze, das Kopfkissen und das Oberbett mit Encasings
umhüllen. Diese verhindern, dass die Allergene aus der Matratze gelangen.
Gleichzeitig werden die Hausstaubmilben von der notwendigen Nahrungszufuhr abgeschnitten
und können sich nicht mehr vermehren.
Pollenschutzgitter
Für die häufigsten Allergene der Außenluft sind so genannte
Pollenschutzgitter eine wirkungsvolle Maßnahme. Sie sollen verhindern, dass
Blütenpollen durch offene Fenster und Türen in Haus und Wohnung transportiert
werden. Wissenschaftlichen Studien zufolge wird das Eindringen von Pollen in
den dahinter liegenden Raum durch ein solches Gitter im Durchschnitt um 90
Prozent verringert. Da das Ausmaß der allergischen Beschwerden vor allem von
der Menge der freigesetzten Allergene abhängt, profitieren Pollen-Allergiker
gerade an Tagen mit massivem Pollenflug in hohem Maße von der
Pollenschutzvorrichtung. Darüber hinaus können sie zu jeder Tageszeit lüften
oder sogar nachts bei offenem Fenster schlafen.
Nach dem Wohnungsputz können
Allergiker aufatmen – endlich wieder sauber! Doch der Weg dorthin ist staubig.
Denn gerade beim Putzen, Saugen, Wischen oder Kehren wird viel Staub
aufgewirbelt. Um die Feinstaubbelastung in der Raumluft so gering wie möglich
zu halten, reinigt man glatte Fußböden oder Möbelstücke am besten mit
speziellen Anti- Staubtüchern. Diese Tücher ziehen den Hausstaub durch ihre
elektrostatischen Kräfte „magnetisch“ an und schließen ihn anschließend in ihrer
patentierten wabenartigen Struktur ein. Nach dem Staubwischen wirft man das
Tuch samt den Staub-Allergenen einfach in den Mülleimer. Die bequemste und schnellste Methode zur Reinigung von
glatten Fußbodenbelägen und Teppichen ist und bleibt allerdings das
Staubsaugen. Beim Saugen sollte ein Staubsauger verwendet
werden, bei dem die Abluft so geleitet wird, dass sie möglichst wenig neuen
Staub aufwirbelt. Als erster Staubsauger verfügt der Oxy3System™ der Firma
AEG/Elektrolux über ein komplett versiegeltes System, so dass die gesamte Luft
durch das Filtersystem geleitet wird und folglich keine Allergene und Bakterien
austreten. Die Eignung des Oxy3System™ für Allergiker wurde vom TÜV Rheinland in einer umfangreichen Untersuchung bestätigt.
Die
wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Allergenvermeidung hat die DHA
in der Broschüre „Allergene in der Wohnung reduzieren“ zusammengestellt. Der
kostenlose Ratgeber kann postalisch bei der DHA, Heilsbachstraße 32 in 53123
Bonn angefordert werden. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit des
download im Internet unter http://www.dha-allergien.de/