Bonn, 01.09.06 Ab dem 25. Lebensjahr machen sich die Zeichen der Zeit auf der Haut langsam bemerkbar. Doch sie bekommt nicht nur Fältchen - auch die Struktur der Haut verändert sich. Sie wird zunehmend trockener und unelastischer, weil die Schweiß- und Talgdrüsen ihre Tätigkeit verlangsamen. Die Folge: Die Haut vermag die Angriffe von außen nicht mehr so einfach abzuwehren; sie wird empfindlicher, leichter reizbar und reagiert schneller allergisch.
Gesunde Haut bildet einen
natürlichen Schutzmantel aus Talg, Wasser und körpereigenen
Feuchthaltefaktoren. Er schützt die Haut vor schädlichen Einflüssen von außen
und hält sie feucht und geschmeidig. Weil Talg- und Schweißdrüsen ihre Tätigkeit
mit dem Alter aber verlangsamen, kann die Haut diesen Schutzmantel häufig nicht
mehr in ausreichendem Maße selbst aufbauen. Sie wird zunehmend trockener und
verliert ihre Elastizität. Es bilden sich kleine Risse,
durch die die Haut verstärkt Feuchtigkeit
verliert und durch die sie schädliche Umwelteinflüsse nahezu ungehindert
erreichen. Schon kleinere Belastungen können
dann Reizungen oder Allergien hervorrufen.
Konsequenzen
Wer in der Jugend noch
über fettige Haut klagte, kann mit den Jahren sicherlich aufatmen, da sich die
überschießende Talgproduktion normalisiert und Unreinheiten verschwinden. Ganz
anders bei der zur Trockenheit neigenden Haut: Bei ihr tauchen vorzeitig Fältchen auf, da mit
zunehmendem Alter die Talgdrüsen ihre ohnehin schon geringe Talgproduktion noch
weiter reduzieren. Trockene Haut verlangt daher rechtzeitig nach einer
speziellen Basispflege, welche Fett- und Feuchtigkeitsverluste ausgleicht. Denn
besonders in Kombination mit einem ausreichenden UV-Schutz bestimmt eine sinnvolle
Basispflege ganz erheblich mit, ob trockene Haut vorzeitig altert oder nicht.
Zudem stärkt eine gute Basispflege die Barrierefunktion der Haut gegenüber
schädlichen Umwelteinflüssen.
Reichhaltiger Pflege mit geringem Allergiepotenzial
den Vorzug geben
Wenn die Haut nicht genug Fett
produziert, braucht sie an Stelle leichter Lotionen reichhaltigere Cremes.
Dabei gilt: Je weniger natürliches
Hautfett gebildet wird, desto mehr Fett darf die Creme enthalten. Achten
sollte man auf jeden Fall auch auf die übrigen Inhaltstoffe. Wissenschaftlich
klingende „Wirkkomplexe“ suggerieren oftmals medizinische Wirksamkeit, wirken
sich aber allenfalls auf den Preis aus. Oft
findet man in den besonders teuren Produkten sogar die preiswerteren Zutaten
wie billige Paraffinöle (Mineralöle). Sie legen sich wie ein Film auf die Haut
und erschweren die Hautatmung. Eine bessere Pflegewirkung besitzen Produkte mit
hochwertigen Pflanzenölen, da sie tief in die Haut eindringen, sie mit
essenziellen Fettsäuren versorgen und ein wesentlich geringeres Potential für
Hautreizungen aufweisen.
Wissenswertes rund um Schutz
und Pflege der trockenen Haut vermittelt die kostenlose DHA-Broschüre
„Basispflege trockener und empfindlicher Haut“.
Sie kann postalisch angefordert
werden bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. (DHA), Gotenstraße 164 in
53175 Bonn oder im Internet unter www.dha-hautpflege.de. Dort steht die
Broschüre auch als Download zur Verfügung.